Trinity Taylor entführt den Leser in Geschichten voller lasterhafter Fantasien und ungezügelter Erotik: Im Theater eines Kreuzfahrtschiffes, auf einer einsamen Insel mit einem Piraten, mit der Freundin in der Schwimmbad-Dusche oder mit zwei Männern im Baseballstadion ... Trinity überschreitet so manches Tabu und schreibt über ihre intimsten Gedanken.
Inhaltsverzeichnis:
1. Liebeshunger
2. Wasserspiele
3. Schule der Begierde
4. Undercover No. 2: Sexfalle
5. Ungestillte Lust
6. Karibik Abenteuer No. 2: Machtlos
7. Unersättlich - Internet Story (nach Registrierung als PDF Download)
Leseprobe:
Liebeshunger - Die Shopping-Mall, das Einkaufscenter, war voller Leute. Nervös blickte Grace sich um und spielte an ihrem Armband. Wie sollte sie hier den richtigen Mann finden? Das war schier unmöglich! Aber sie musste es versuchen – schließlich war es ein Versprechen. Vorsichtig öffnete sie den Deckel ihres ›Coffee to go‹. Dann ging sie entschlossen, eiligen Schritts durch die Menschen, dabei hielt sie die Augen nach ihm offen. Als sie die Mall einmal durchschritten hatte, war sie einer Panik nahe. Warum sollte sie ihn ausgerechnet hier treffen? Grace nahm einen großen Schluck vom Kaffee, was ihrer Nervosität nicht gerade zuträglich war. Zwei Möglichkeiten boten sich ihr: Zu ihrer Freundin Melanie gehen und berichten, dass sie Tyler nicht getroffen hatte oder dem Schicksal eine Chance geben und die Mall erneut durchlaufen. Sie entschied sich für die Chance des Schicksals. Etwa auf Hälfte der Strecke, nachdem Grace aufgeben wollte, ihn zu finden, entdeckte sie Tyler. Er stand mit einem Mann zusammen und unterhielt sich. Sie steuerte auf ihn zu. »Okay, wir sehen uns. Bye!«, rief Tyler. Das war Graces Chance! Prompt stieß sie mit ihm zusammen, und schaffte es, fast den gesamten Becher ›Coffee to go‹ über ihre Bluse zu kippen. »Oh, nein! Können Sie nicht aufpassen?«, schimpfte Grace als sie das Desaster auf ihrer Bluse sah. »Wo haben Sie ihre Augen, guter Mann! Das ist mein bestes Stück!« »Wenn mir jemand mein bestes Stück mit Kaffee bekleckern würde, wäre ich auch sauer.« Wütend blickte Grace hoch. »Soll das etwa komisch sein?« Er konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen, zwang sich aber zur Ernsthaftigkeit: »Tut mir leid, Ma’am! Wirklich! Ich habe Sie nicht gesehen. Wie kann ich das wieder gut machen?« »Gar nicht.« Sein Gesicht verfinsterte sich und Grace bemerkte, dass sie einen Schritt zu weit gegangen war. Im Stillen betete sie, er würde sich nicht abwenden und gehen. Denn das war nicht das, was sie vorhatte. »Vielleicht bekomme ich es ja wieder raus.«, lenkte sie ein. »Kann ich Sie auf einen neuen Kaffee einladen?«, versuchte er es und sie war dankbar für sein Angebot. »Leider habe ich keine Zeit.« »Muss nicht heute sein. Vielleicht morgen. Ach, morgen geht nicht.« Er überlegte. »Wie wäre es mit übermorgen? Hier in der Mall, bei ›Marcys Coffee Shop‹?« »Sie wollen mir also den verschütteten Kaffee wieder zurückgeben?« Sie lächelte ihn das erste Mal an und legte den Kopf leicht schief. Er nickte langsam, schien ihr Gesicht zu studieren. »Warum nicht…«, willigte Grace ein...
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